Team Icehouse war bei der Deutschen Meisterschaft im 100-Kilometer-Straßenlauf in Rheine erfolgreich vertreten.

Team Icehouse Running Team bei der 31. DM im 100-km-Straßenlauf in Rheine

Die 31. Deutschen Meisterschaften im 100-Kilometer-Straßenlauf fanden am 10.03.2018 auf dem Gelände der Theodor-Blank-Kaserne in Rheine statt. Um 6 Uhr bei leichtem Regen wurden insgesamt 181 Ultraläufer/-innen auf den flachen Rundkurs um das Rollfeld der Heeresfliegerstaffel geschickt. Ganze 20 Mal musste man den Parcours bewältigen. Die nicht einfachen Wetterbedingungen führten zu etlichen Ausfällen, so dass nur 142 (111 m / 31 w) die Ziellinie erreichten.

Am schnellsten bei den Männern war Alexander Dautel (LG Nord Berlin) in 07:01:05 Std., dicht gefolgt von Gerrit Wegener (Die Laufpartner) in 07:03:56 Std. und Christoph Lux (TG Victoria Augsburg) in 07:33:16 Std. Die Frauenkonkurrenz gewann zum dritten Mal in Folge Nele Alder-Baerens (Ultra Sport Club Marburg) in 07:33:14 Std. Auf die weiteren Podiumsplätze liefen Susanne Kraus (PSV Grün-Weiß Kassel) in 07:59:11 Std. und Anke Libuda (BSG Springorum Bochum) in 08:43:37 Std.

Für das Team Icehouse e.V. gingen Hans Eichmüller, Sven Fischer, Frank und Rüdiger Burger an den Start. Dabei belegte Hans Eichmüller in neuer persönliche Bestzeit die 100 km in 08:36:15 Std. Dies bedeutete gleichzeitig den 1. Platz in der Altersklasse M55. Die Leistung kann man gar nicht hoch genug würdigen, wenn man bedenkt, dass Eichmüller die letzten 35 Kilometer mit aufgeplatzten Blasen an seinen Füßen zu Ende lief. Das super Mannschaftergebnis komplettierten die Zwillinge Frank Burger mit 09:57:40 Std. und Rüdiger Burger mit 10:06:21 Std. Mit der Gesamtzeit von 28:40:16 Std. erliefen sich das Team Icehouse e.V. in der Seniorenwertung 50+ den deutschen Vizemeistertitel im 100-Kilometer-Straßenlauf. In der offenen Wertung belegte das Team den 4. Platz und in der Altersklassenwertung der Mannschaften M55 die 1. Platz.

Der teilnehmerstärkste Verein - die LG Ultralauf mit 25 Finishern - siegte nicht nur in der Frauenkonkurrenz mit der Mannschaft, sondern auch bei den Männern in der Seniorenwertung 50+.

Einziger Wermutstropfen ist, dass Sven Fischer aufgrund massiver Magenprobleme schon bei Kilometer 45 das Rennen beenden musste.