Stefan Högl ging vergangenen Samstag bei der Offroad-Variante des Triathlonsports an den Start. Bei der O-See Challenge im sächsischen Zittau wurden die Europameisterschaften im XTERRA ausgetragen und dort gab Högl sein Debüt. Das unbekannte Metier hielt unerwartete Herausforderungen parat.

Stefan Högl bei der O-SEE Challenge 2018 in Zittau - XTERRA European Championship.

Im Dreiländereck Deutschland, Polen und Tschechien galt es 1,5 Schwimmkilometer zurück zu legen, welche durch Högl defensiv angegangen wurden. Nach 22:22 Min. stieg er aus dem Wasser und machte sich daran die mit 1160 Höhenmeter gespickten 36 Kilometer mit dem Mountainbike zu absolvieren. „Leider habe ich meine Flasche mit Gel und Iso verloren, sodass ich ohne Verpflegung fahren musste bis es bei Kilometer 28 wieder Verpflegung gab“, so Högl nach dem Wettkampf. Das Laufen über 10 Kilometer – die Paradedisziplin des Bundesligastarters von Team Icehouse – gestaltete sich als sehr herausfordernd: „Beim Laufen war ich dann hinten raus extrem platt, es war eigentlich nur noch ein Kampf“.

Nach 2:59:10 Std. kam Högl auf dem 24. Platz sowie dem 3. Platz seiner Altersklasse AK25-29 ins Ziel. Das Fazit fällt mit den Worten „Puh, das war was zum Lernen“ erschöpft und kämpferisch zugleich aus.