Wenn man Triathlon hört, denken viele sofort an Begriffe wie Hawaii oder Ironman. Dennoch muss man vielleicht ab und an mit dem Nimbus aufräumen, dass sich diese Sportart nur auf Extremsport bezieht. Und ebenso muss man ein Vorurteil berichtigen, dass einem ab und an bei Radausfahrten, Läufen im Wald oder in der Schwimmhalle begegnet, dass z. B. ein Verein wie das Team Icehouse nur aus Top-Athleten und Semiprofis besteht

Gerade der Freizeitcharakter und der Teamgeist spielen hier eine übergeordnete Rolle. So gingen am vergangenen Wochenende zwei Staffeln und ein Einzelstarter vom Team Icehouse bei einem Triathlon über die Sprintdistanz in Eschenbach an den Start.

 Hier teilten sich Jürgen Kolb (Schwimmen), Thomas Voit (Rad) und Sabine Kolb (Laufen) in der ersten Staffel und Bernd Walter (Schwimmen), Frank Übelhack (Rad) und Inga Bauer (Laufen) in der zweiten Staffel die Strecken 500 m - 25 km - 5 km.

Hierbei bietet ein Staffeltriathlon einmal eine andere Art, in diesen Sport hinein zu „schnuppern“. Dass man im Team auch noch mit viel Spaß und internen „Kabbeleien“ jeder auf seiner starken Disziplin das Feeling Triathlon erleben kann, ist ein nicht mehr wegzudenkender Aspekt.

So ging Bernd Walter als erster Staffelschwimmer ein paar Minuten vor Jürgen Kolb aus dem Wasser. Beide übergaben an ihre Radfahrer Übelhack und Voit. Übelhack konnte dem erwarteten Raddruck seines direkten Vereinskonkurrenten trotzen und schickte seinerseits seine Läuferin Bauer mit einem Vorsprung von über 2 Minuten auf die Laufstrecke. Voit übergab an seine Teamkollegin Kolb, die den Rückstand jedoch nicht wettmachen konnte, so dass sich die zweite Staffel durch die Läuferin Bauer mit einer Endzeit von 01:17:41 Std. den 8. Rang von 16 Staffeln sichern konnte. Dicht gefolgt von der Staffelläuferin Kolb konnte die zweite Staffel eine Endzeit von 01:19:49 Std. und den 10. Rang im Staffelklassement erarbeiten.

Matthias Grünert vom Team Icehouse ging als Einzelstarter auf die Strecke. Er konnte vor allem in der Rad- und Laufdisziplin seine Stärken ausspielen und sich in einer Gesamtzeit von 01:19:03 Std. den 32. Gesamtplatz von 71 Finishern und den 3. Treppchenplatz in der TM 25 sichern.

Besonders freuten sich die Starter über das Anfeuern von der erst kürzlich in Zürich gefinishten Ironman-Starterin Christine Kohnert, die sowohl die Radanfahrt als auch -rückfahrt im Regen absolvierte.