Die sechste Auflage des von SOG Events organisierten Events zeigte sich mal wieder als voller Erfolg: 2.400 Starter, bestes Wetter bei 28°C und eine anstrengende Strecke kreuz und quer durch den Olympiapark - und mitten drin 7 Mannschaften des Team Icehouse. Jedes Team hat dabei eine überzeugende und respektable Leistung gebracht!! Hier die Berichte und Ergebnisse der einzelnen Teams:

Team Icehouse – die Legenden (Platz 22 in der Kategorie 2er männlich)

Sieg des Willens!!!

Ich weiß, dass uns viele nach der Anmeldung für verrückt erklärt haben, aber auch ohne tägliches oder wöchentliches Training oder gar Trainingslager ist eine Teilnahme an einem 24-Stunden-Rennen im 2-er Team möglich, denn der Wille versetzt Berge!!!

Unser Ziel: Egal in welcher Zeit oder mit welcher Platzierung, wir wollen das 24-Stunden-Rennen durchhalten - und zwar 24 Stunden! Wir hatten keinen Defekt oder Sturz, was für ein Glück, das ist immer das Wichtigste. Wir wechselten im 4- bzw. 3-Rundentakt, was zwar eine langsamere Rundenzeit zur Folge hat, aber auch eine längere Pause für den Teampartner. Unseren Rhythmus hatten wir schnell gefunden und es lief sehr sehr gut.

Selbst taube Hände, blaue Pobacken, Genickverspannungen, brennende Ober- und Unterschenkel, konnten uns nicht stoppen. ;-)) Leider konnte René ca. zwei Stunden vor Ende wegen extremer Knieprobleme nicht mehr weiterfahren, so dass Heiko diese Zeit alleine zu Ende fuhr.

Fazit: Wir haben unser Bestmögliches gegeben, und mit der Platzierung viel, viel mehr erreicht, als wir uns zu träumen gewagt haben.

Danke nochmals an das ganze Icehouse-Team für die tolle Organisation, und an meinen Teamkollegen René, der wirklich Unmenschliches geleistet hat (eigroßes Geschwulst am Knie)!

Hab den Teamnamen eigentlich als Gag benutzt, aber ich denke wir haben ihn, für unsere Verhältnisse, mehr als erfüllt.

René Spindler

19 Runden

Best: 00:31:32

Schnitt: 00:35:32

Heiko Eckert

22 Runden

Best: 00:28:20

Schnitt: 00:32:04

 

Team Icehouse (Platz 41 in der Kategorie 2er männlich)

 

Bericht folgt

Johannes Stadter

10 Runden

Best: 00:27:08

Schnitt: 00:28:40

Max von Schledorn

13 Runden

Best: 00:26:27

Schnitt: 01:21:23

 

Team Icehouse / Team Radioaktiv (Platz 1 in der Kategorie 4er mixed)

Das vor allem in Person der beiden amtierenden 24h-Weltmeister im 4er-mixed Lena Pickelmann und Tom Wickles vom befreundeten Pegnitzer Team Radioaktiv Racing stark besetzte Team fuhr zugegebenermaßen nicht ohne Ambitionen nach München.

Die erste Rennhälfte gestaltete sich dann allerdings nicht ganz wie erhofft. Bereits in der Startrunde verlor der zu diesem Zeitpunkt in Führung liegende Tom Wickles durch einen hartnäckigen Kettenklemmer ca. 3 Minuten auf die Konkurrenz. Zu allem Überfluss bekam die Dame im Team dann, wahrscheinlich durch die große Hitze bedingt, nach nur zwei absolvierten Runden bzw. sechs Rennstunden derart starke Kreislaufprobleme, dass sie die folgenden acht Stunden schlafend im Bus verbringen musste. Wickles, Schraml und Hacke waren so gezwungen, auf jeweils eine halbe Stunde Regeneration zwischen den Runden zu verzichten und das Rennen vorerst zu dritt fortzusetzen, was auf der anstrengenden Strecke deutlich mehr Kraft kostete als es die eigentlich geplante Strategie vorsah. Trotzdem konnten sie über die gesamte Zeit des Ausfalls von Lena den Rückstand auf das führende Team bei maximal ca. fünf Minuten halten und sich an zweiter Position etablieren.

Die entscheidende Wendung ergab sich dann mitten in der Nacht: Zum einen konnte Lena zum letzten Renndrittel wieder ins Geschehen eingreifen und brannte im Weiteren die zweitschnellsten Rundenzeiten aller Damen auf die Strecke. Zum Anderen musste das bis dahin führende Team dem hohen Anfangstempo offenbar Tribut zollen und ebenfalls zeitweilige Ausfälle kompensieren. Die drei Männer hatten sich trotz der kräftezehrenden ersten Rennhälfte ihre Körner offensichtlich gut eingeteilt und konnten die starken Rundenzeiten sehr konstant bis zum Ende durchhalten. Infolge dessen wuchs der Vorsprung der Bayreuther kontinuierlich an und führte zu einem in der Form nicht erwarteten souveränen Sieg mit fast zwei Runden Vorsprung auf die Zweitplatzierten. Am Rande bemerkt – die Leistung der Team Icehouse / Radioaktiv Racing-Kooperation hätte in der Klasse 4er-männlich zum fünften Platz gereicht…

Lena Pickelmann

7 Runden

Best: 00:26:39

Schnitt: 00:27:53

Sascha Schraml

16 Runden

Best: 00:23:52

Schnitt: 00:25:27

Andreas Hacke

16 Runden

Best: 00:25:01

Schnitt: 00:26:09

Tom Wickles

16 Runden

Best: 00:22:59

Schnitt: 00:24:05

 

Team Icehouse Mixed (Platz 5 in der Kategorie 4er mixed)

Das zweite Team in der 4er-mixed-Klasse hatte in der Vorbereitung einige Probleme: uni-bedingt kamen wir nicht so zum Trainieren wie gewollt und eine Woche vor dem Rennen verletzte sich unser eigentlicher Fahrer Tobias Erk so schwer, dass er kurzfristig durch Jan Muszynski ersetzt werden musste (der dies dann auch in herausragender Weise tat!).

Der Start oblag dieses Mal Sebastian, der unser Team sehr gut in das Renngeschehen brachte. Im weiteren Rennverlauf zeigte sich aber, dass andere Teams stärker waren (inkl. der vereinsinternen Konkurrenz). In der Nacht (wir lagen mittlerweile auf dem 5.Platz, wobei es bis zum Podest nur ein geringer Rückstand von 01:30 Min. war) wechselten wir auf eine 2-Runden-Strategie, diese wurde aber auf Grund der erheblichen Anstrengung nur für einen Umlauf angewendet.

In den frühen Morgenstunden konnten wir durch gute Leistungen die Zeiten auf stabilem Niveau halten. Kurz vor Ende merkte man die Erschöpfung aller, Steffi war „platt“ und Sebastian bekam Knieprobleme. Die beiden verbleibenden Teamkollegen taten ihr bestes, um das Ergebnis über die Zeit zu bringen. In seiner letzten Runde packte Jan nochmal eine fantastische Runde aus, so dass wir unseren Platz einigermaßen entspannt einfahren konnten.

Steffi Nikol

9 Runden

Best: 00:29:20

Schnitt: 00:32:21

Jan Muszynski

14 Runden

Best: 00:24:21

Schnitt: 00:26:29

Sebastian Wolf

13 Runden

Best: 00:26:16

Schnitt: 00:27:44

Martin Aicham

15 Runden

Best: 00:24:29

Schnitt: 00:26:20

 

Team Icehouse (Platz 29 in der Kategorie 4er männlich)

Unser Team startete mit einem Trainingslager auf Mallorca in die neue Radsaison. Durch regelmässige Trainingsfahrten in der Fränkischen Schweiz  haben wir uns fit fürs Rennen gemacht.

Da das Team Icehouse im Vorfeld das Fahrerlager schon vorbereitet hatte war die Stimmung am Vorabend des Wettkampfes  nach dem zweiten Weißbier recht gelöst. Das Material und die Beine waren fit und wir ging gleich von Anfang an hohes Tempo obwohl uns die Hitze am Nachmittag doch sehr zu schaffen machte. Eine kurze Schrecksekunde gab es nach einem Sturz von Markus Zigan, der mit einem blutenden Knie aus seiner Runde zurück kam. Glücklicherweise erwies sich die Wunde aber als harmlos und so ging es voll motiviert weiter. Die Einrundentaktik wurde in der Nacht auf Doppelrunden umgestellt um den anderen Teammitgliedern etwas mehr Ruhe zu gönnen. Nach Tagesanbruch gingen wir wieder auf die schnellere Einrundentaktik zurückmit der wir auch das Rennen auf einem für uns erfolgreichen 29. Platz beendeten.

Stefan Alexy

12 Runden

Best: 00:27:41

Schnitt:00:28:55

Stefan Bergmann

13 Runden

Best: 00:27:57

Schnitt: 00:29:19

Markus Zigan

13 Runden

Best: 00:25:09

Schnitt: 00:26:53

Matthias Kamm

12 Runden

^Best: 00:26:07

Schnitt: 00:28:16

 

Team Icehouse III (Platz 122 in der Kategorie  4er männlich)

Team Icehouse III ging als Kulmbach-Bayreuther Kooperation mit drei 24h-Rookies und einem "alten Hasen" an den Start. Der Weg war das Ziel, Platzierung eher nebensächlich, 24h-Rennluft schnuppern und an einem großartigen Renn-Event teilzunehmen standen im Vordergrund.

Die Erfahrungswerte der Vereinskollegen halfen bei der Vorbereitung und die Einbettung ins fantastische, 30 Meter lange Icehouse-Fahrerlager gaben während des Rennens zusätzliche Motivation durchzuhalten. Dennoch musste leider ab Mitternacht verletzungsbedingt auf den bis dahin stark gefahrenen Florian Siecora verzichtet werden und so kämpfte sich das Team zu dritt ins Morgengrauen.

In der Endabrechnung bedeutet dies mit 39 Runden Platz 122 im 4er männlich und - viel wichtiger - ein erinnernswertes Wochenende, das Lust auf "mehr" gemacht hat.

Florian Siecora

6 Runden

Best: 00:28:37

Schnitt: 00:30:10

Horst Kempf

11 Runden

Best: 00:31:40

Schnitt: 00:35:23

Uli Vetter

11 Runden

Best: 00:29:44

Schnitt: 00:33:14

Bernd Weiss

11 Runden

Best: 00:28:19

Schnitt: 00:41:28

 

Team Icehouse (Platz 22 in der Kategorie 4er Master)

Bericht folgt

Stefan Zeilmann

13 Runden

Best: 00:28:01

Schnitt: 00:29:31

Jörg Blindzellner

12 Runden

Best: 00:25:40

Schnitt:00:27:14

Alexander Schütz

12 Runden

Best: 00:27:27

Schnitt: 00:29:32

Jochen Blindzellner

12 Runden

Best: 00:27:09

Schnitt: 00:28:33