In Klatovy in Tschechien fand das Auftaktrennen der MarathonMan-Serie - Europas größter Mountainbike Marathon Serie - statt. Michaela Grassinger vom Team Icehouse Bayreuth fährt auch dieses Jahr wieder die MME Bike Serie um Ihren Gesamtsieg aus dem Vorjahr zu verteidigen.

Der Startschuss der MarathonMan-Serie erfolgt in diesem Jahr im tschechischen Mittelgebirge. Am letzten Wochenende lockte der König vom Böhmerwald in Klatovy zum 26. Mal über 2.500 Biker in die traumhafte Landschaft im Nationalpark Sumava. Im Anschluss geht die Tour weiter zum Malevil Cup und dessen beliebten Strecken durch das Lausitzer- und Zittauer Gebirge. Am 13. Juli folgt dann die 22. Auflage der Salzkammergut Trophy in Österreich, die in der traumhaften Bergwelt der UNESCO Welterberegion Hallstatt-Dachstein-Salzkammergut stattfindet. Neu im Rennkalender ist der KronplatzKing in St. Vigil in Italien. Das Rennen führt durch eine atemberaubende Kulisse in den Südtiroler Dolomiten und beinhaltet auch einen fantastischen 9 Kilometer langen Singletrail. Das Finale findet beim ältesten Mountainbike-Marathon Deutschlands, dem Erzgebirgs-Bike-Marathon in Seiffen statt, der zum 27. Mal ausgetragen wird.

Streckenänderung 2019

Beim Kral Sumavy Marathon in Klatovy waren in diesem Jahr vollkommen neue Strecken zu fahren. Für Handicap Radfahrerin Grassinger bedeutete dies, auf einer Strecke von 50 km über 1.300 Höhenmeter zu bewältigen. Am Vorabend bei der Streckenbesprechung wurden die Aktiven informiert, dass die Strecke technisch sehr anspruchsvoll sei und auch die Steigungen mit Wurzeln gespickt wären.

"Ich kann mich nicht erinnern, jemals ein solch schweres Renne gefahren zu sein."

Auf dem historischen Marktplatz von Klatovy fiel am Samstag um 10 Uhr für Grassinger der Startschuss. Aufgrund des Sieges von 2018 durfte die Obernseeserin im ersten Startblock starten. Grassinger kam gut weg und es dauerte auch nicht lange, bis sie ihren Rhythmus fand. „Die ersten 10 Kilometer gingen noch. Aber die darauffolgenden Steigungen waren für mich dann heftig. Es waren hier viele Baumwurzeln auf dem Weg und so muss ich besonders aufpassen, dass ich mit meinem rechten Pedal nicht hängen bleibe. Die Strecke war technisch sehr anspruchsvoll und für mich richtig schwierig zu fahren. Ich kann mich nicht erinnern, jemals ein solch schweres Rennen gefahren zu sein.“, so Grassinger im Ziel.

Sieg nach 5:45:52 Stunden

Nach 5:45:52 Stunden erreichte sie als erste Handicapfahrerin das Ziel. Danach folgte Katarina Kufnerova (5:54:19) und Ina Bernadikova (5:57:39).

Für Grassinger geht es bereits am kommenden Samstag weiter zur Bayerischen Zeitfahrmeisterschaft in Zeitlitzheim.