Team Icehouse Radsportler Andreas Hacke war beim 3. Bergzeitfahren in Markersbach erfolgreich. Hier sein Bericht.

Was macht man direkt nach zwei Wochen Italien-Urlaub…? Logisch: Bei rund 6 Grad Celsius und Regen mitten ins Erzgebirge fahren, um sich in einer knappen Viertelstunde Vollgas aus den Schuhen zu fahren!

Zu dem genannten Kontrastprogramm startete am Sonntag, 06.09.15, Team Icehouse Fahrer Andreas Hacke, um am 3. Bergzeitfahren des RSV Aue teilzunehmen. Das Rennen findet auf der Zufahrtsstraße zwischen Unter- und Oberbecken des Pumpspeicherkraftwerkes Markersbach - einer der größten Wasserkraftanlagen dieser Art in Europa - statt, wobei auf 5,1 KM Streckenlänge 320 Höhenmeter zu überwinden sind. Das Thema Wasser zog sich dann auch während der Veranstaltung - in Form von Regen - durch, der sich am Ziel zusammen mit lauschigen 5 Grad Lufttemperatur zu einer für diese Jahreszeit doch eher unüblichen Kombination fügte und das unterschreiten der „Wohlfühltemperatur“ des Zeitfahreinteilers sehr eindrücklich spüren lies.

Allen Widrigkeiten zum trotz konnte die schwarz-rote Bergziege seine aktuell gute Form jedoch abrufen und die Strecke in genau 14:00 Minuten zurücklegen, was einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 21,9 km/h entspricht. Die Zeit genügte in der Altersklasse (20-35 Jahre) zum deutlichen Sieg mit 1:20 Minute Vorsprung vor Rene Sachse (RC Gera 92) und Markus Illmann (RSV Aue). In der Gesamtwertung stand damit der zweite Platz hinter Lars Strehle (Team Stein Bikes) zu Buche, der sich mit der Tagesbestzeit von 13:37 Minuten verdient ganz oben auf’s Podest stellen durfte.

Die gut organisierte und familiäre Veranstaltung sollte auch im nächsten Jahr wieder eine Reise wert sein - dann könnte man vielleicht bei etwas besserem Wetter die an sich gut zu fahrende Strecke ein bisschen mehr „genießen“… falls man diesen Ausdruck in Verbindung mit einem Bergzeitfahren verwenden möchte.