Team Icehouse Triathlet Tim Wolf hat in Maastricht seine ersten IRONMAN mit hervorragender Leistung gefinisht. Leider verlief das Rennen nicht ohne ein Problem und die 10-Stunden Marke wurde nicht ganz geknackt.

Tim Wolf beim IRONMAN 2016 in Maastricht / Niederlande.

Das Schwimmen verlief für Tim Wolf wie geplant ohne große Probleme. Für den Split benötigte der nur 52:32. Bei dem Radfahren lief es dann nicht nach Plan. Am Tag vor den Rennen hatte Wolf noch einen Platten auf der Scheibe, der vor Ort repariert wurde. Zusätzlich wurden auch die Bremsklötze abgeschliffen und alles vorbereitet. Der anschließende Test der Scheibe und Bremsen lieft ohne Probleme.

Zweiter Berg als Überraschung

Beim Rennen selbst hat den Triathleten der zweite Berg überrascht, da die Strecke vorher nicht bekannt war und er nur mit einem Berg gerechnet hatte. Erfreulicherweise konnte er seine Bergerfahrung ausspielen. Nichts desto trotz hat die Scheibe 180 km geschliffen und den Sportler durchgängig gebremst. Zusätzlich war der Regen und zwei Abschnitte mit grobem Kopfsteinpflaster nicht optimal. Für die 180 Kilometer benötigte er 5:50:32.

Der Marathonlauf war dann perfekt. 2,5 von vier Runden wurden ohne Probleme gelaufen. Danach wurden die Beine langsam schwerer und in der vierten Runde wurde das Laufen zur reinen Kopfsache. "-Es beginnt im Kopf - es endet im Kopf und wenn du jetzt anfängst zu gehen ist alles aus- waren die einzigen Sätze, welche mich auf 11km begleitet haben,“ so Wolf.

Nach 3:18:48 Stunden für die Marathondistanz finishte er seine ersten Langdistanz in 10:09:32 Stunden.