Der Winter ist entscheidend, denn in dem Sprichtwort “Der Sommmersportler wird im Winter gemacht” sowie dessen Gegenpol „Der Wintersportler wird im Sommer gemacht“ steckt sehr viel Wahrheit. Kommt ein Triathlet im Winter dazu konstant im Wasser, auf dem Rad – wenn die Witterung es zulässt – sowie in den Laufschuhen zu trainieren, so hat er im Allgemeinen eine gute Grundlage für die anstehende Saison. Dass dies nur in den seltensten Fällen zu 100% funktioniert, kennt wohl jeder Sportler. Verletzungen, Motivationslöcher, berufliche sowie familiäre Verpflichtungen etc. pp. machen diesem Vorhaben häufig einen Strich durch die Rechnung – sei es beim Amatuer- oder Profisportler.

Die kalte Jahreszeit

Der Winter ist entscheidend, denn in dem Sprichtwort “Der Sommmersportler wird im Winter gemacht” sowie dessen Gegenpol „Der Wintersportler wird im Sommer gemacht“ steckt sehr viel Wahrheit. Kommt ein Triathlet im Winter dazu konstant im Wasser, auf dem Rad – wenn die Witterung es zulässt – sowie in den Laufschuhen zu trainieren, so hat er im Allgemeinen eine gute Grundlage für die anstehende Saison. Dass dies nur in den seltensten Fällen zu 100% funktioniert, kennt wohl jeder Sportler. Verletzungen, Motivationslöcher, berufliche sowie familiäre Verpflichtungen etc. pp. machen diesem Vorhaben häufig einen Strich durch die Rechnung – sei es beim Amatuer- oder Profisportler. Auch die Sportler der 2. Triathlon Bundesliga von Team Icehouse haben mit diesen „Problemen“ zu kämpfen und so sind es immer wieder die ersten Wettkämpfe des Jahres, welche eine erste vorsichtige Einschätzung der Leistungsfähigkeit der einzelnen Mannschaftsmitglieder zulassen. Anfangs sind dies noch reine Laufwettkämpfe, wozu sich dann Mountainbikerennen und bald die ersten Duathlons und Swim & Run - Veranstaltungen hinzugesellen, bis irgendwann die ersten Triathlonveranstaltungen (meist mit Schwimmen im (Indoor-) Becken) aus dem Boden sprießen.

Duathlon Hilpoltstein - der harte Klassiker

Urgestein Benjamin Lenk, Manager Thomas Voit und Jüngling Leon Pfeiffer trafen sich am letzten Aprilwochenende im mittelfränkischen Hilpoltstein, um den dortigen Duathlon in Angriff zu nehmen. Über 8 Kilometer Laufen, 30 Kilometer Radfahren und 3 Kilometer Laufen sollte es an diesem Tag gehen. Die Sonne leistete Höchstarbeit und das Starterfeld beinhaltete zahlreiche regionale als auch nationale Ausdauersportler. Vom Start weg wurde ein sehr hohes Tempo angeschlagen, Pfeiffer konnte der Spitzengruppe um Jonathan Zipf, Bernd Hagen und Bastian Glockshuber folgen, während die beiden anderen Vertreter des Bayreuther Bundesligisten im Hauptfeld mitliefen. Voit hatte Probleme mit der hügeligen Laufstrecke und den warmen Temperaturen und musste das Tempo reduzieren, währenddessen Pfeiffer den Wettkampf aufgrund Überhitzung abbrechen musste. Lenk und Voit fuhren den Radpart in beinahe identischer Zeit und kamen letztendlich auf Rang 29 (Lenk) und 31 ins Ziel. Der Sieg ging bei den Damen souverän an Maria Paulig vom MRRC München und bei den Herren an Bastian Glockshuber.

Maisel’s Fun Run Bayreuth - der Klassiker in der Heimat von Team Icehouse

Bei der 16. Auflage des Bayreuther Laufmonuments mit Halb-, Viertelmarathon- und 5 Kilometer-Lauf standen das Wochenende darauf Andreas Zwerger, Torben Hoffmeister, Benjamin Lenk und Thomas Voit an der Startlinie. Über 10,6 Kilometer galt es in der Heimatstadt von Team Icehouse e.V. dessen Farben möglichst gut zu vertreten. Zusammen mit weiteren 46 Startern des Vereins über alle angebotenen Wettkampfstrecken ging es bei bestem Sommerwetter auf die Runde durch und um Bayreuth herum. Hoffmeister konnte den starken Läufern an der Spitze folgen, Voit, Lenk und Zwerger liefen in eine der Verfolgergruppen. Nach 38 Minuten und 26 Sekunden lief Hoffmeister als Sechstplatzierter über die Ziellinie, Zwerger folgte auf Platz 8 (39:27 Min.), Lenk auf Platz 10 (39:47 Min.) und Voit mit 40:27 Min. auf Platz 13. Der Sieg ging bei den Herren mit 36:37 Minuten an Dennis Gerhard (Uni Bayreuth) und Ulli Kieschke (advofischer.de Team Icehouse e.V.). Beim Halbmarathon lief das berühmteste Vereinsmitglied von advofischer.de Team Icehouse – die Profi-Triathletin Anne Haug – allen Männern davon und siegte mit einer Zeit von 1:16:20 Std.

Weitere Tests und die Stunde der Wahrheit

In den nächsten Wochen werden weitere Wettkämpfe absolviert, um die Form zu testen und weiter an deren Zuspitzung zu arbeiten. Die laufstarken Stefan Högl und Felix Zimmermann konnten ihre herausragenden Laufqualitäten die Wochen zuvor bereits unter Beweis stellen (siehe hier und hier ). Am 10. Juni sowie am 16. Juni stehen dann in Darmstadt und am Rothsee die Eröffnungswettkämpfe der 2. Triathlon Bundesliga Süd an, wo sich zeigen wird, was die ganzen Testwettkämpfe und mehr oder minder erfolgreich abgespulten Grundlagenkilometer wert sind.