Am vergangenen Wochenende hieß im baden-württembergischen Mühlacker Schwimmen, Radfahren und Laufen am Stück ohne Unterbrechung der Zeitnahme – das ist Triathlon. Die 2. Triathlon Bundesliga Süd machte im Rahmen ihres dritten Saisonwettkampfes Station und Mühlacker hatte neben guter Organisation auch besondere Wettkampfstrecken zu bieten.

Felix Zimmermann beim Volksbank Triathlon Mühlacker - 2. Triathlon-Bundesliga Süd.

Endlich ein ehrliches Rennen

Am vergangenen Wochenende hieß im baden-württembergischen Mühlacker Schwimmen, Radfahren und Laufen am Stück ohne Unterbrechung der Zeitnahme – das ist Triathlon. Die 2. Triathlon Bundesliga Süd machte im Rahmen ihres dritten Saisonwettkampfes Station und Mühlacker hatte neben guter Organisation auch besondere Wettkampfstrecken zu bieten.

Triathlonschule.de Team Icehouse ging bedingt durch mehrere Ausfälle mit Kapitän Benjamin Lenk, Thomas Voit, Felix Zimmermann und Leon Pfeiffer mit einem Starter weniger als erlaubt an den Start. „Im Ziel werden die einzelnen Platzierungen der vier besten Starter zu einer Mannschaftssumme addiert. Das bedeutet, dass jeder in unserer Minimalbesetzung ins Ziel kommen muss und ein technischer Defekt, Sturz oder ähnliches nicht durch den fünften Mann kompensiert werden kann“, so Mannschaftskoordinator Thomas Voit vor dem Start zu dieser Konstellation.

Kein Freiwasserschwimmen für die Bundesliga

Das Schwimmen fand für die Athleten der Bundesliga im Gegensatz zu den weiteren Teilnehmern, welche in der Enz schwimmen durften, im Schwimmbecken des Freibads statt. Die Verantwortlichen hatten den Fluss zur Verärgerung der Sportler als zu schmal eingestuft. Die Bayreuther befanden sich zusammen auf einer Bahn mit weiteren Athleten aus Amberg. Voit übernahm hier das Zepter und führte die Gruppe über die 750 Meter an.

Die Herausforderung des Tages

Die Radstrecke über zwei Runden à 10 Kilometer stellte eine echte Herausforderung dar: Nach gut 1,5 Kilometern wartete ein Anstieg von 3 Kilometern mit circa 5% Steigung im Schnitt. Die Besonderheit lag nicht darin, dass sich den Sportlern ein Berg in den Weg stellte, vielmehr war es die Unmöglichkeit am Berg den normalerweise im Flachen kraftsparenden Windschatten der Vordermänner zu nutzen. So gestaltete diese selektive Radstrecke den Wettkampf derart um, dass den starken Läufern und schwachen Radfahrern nicht mehr die Gelegenheit gegeben wurde sich in der Gruppe zu verstecken und wichtige Kräfte für den abschließenden Lauf zu sammeln, da jeder den Berg zweimal bezwingen musste. „Ein sehr ehrliches, hartes Rennen, das endlich mal Abwechslung in die teilweise langweiligen Radstrecken bringt“, so der Tenor der meisten Bundesligastarter im Ziel.

Zimmermann führt an und setzt Maßstab

Zimmermann machte am Anstieg für Lenk und Voit das Tempo und fuhr sehr homogen und intelligent, in der zweiten Runde musste Voit abreißen lassen. Pfeiffer verlor bereits nach dem Schwimmen den Kontakt zu seinen Mitstreitern und befand sich in der Verfolgung. Auch beim abschließenden Lauf über 5,4 verwinkelte und abwechslungsreiche Kilometer setzte Zimmermann ein erneutes Ausrufezeichen und zeigte mit der drittbesten Laufzeit des Tages seine Qualitäten und lief auf Platz 14 über die Ziellinie. Sein Mannschaftskollege Benjamin Lenk folgte auf Platz 24, Thomas Voit auf dem 31. sowie Leon Pfeiffer auf dem 44. Platz. In Addition der Einzelplatzierungen ergab sich mit der Summe von 113 in der Endabrechnung Platz 6, dicht gefolgt von LTV Erfurt auf Platz 7 mit einer Platzziffer von 114. Der Sieg ging an das REA Card Triathlon TuS Griesheim und Tri Post Trier Sport sowie Triathlon Team DSW Darmstadt auf den weiteren Plätzen.

Das Finale naht

Am 25. August und am 2. September stehen die beiden letzten Wettkämpfe in Viernheim und Baunatal an, wo es im Rennformat der Mannschaftswettkämpfe um die Platzierungen gehen wird und die Teamleistung noch mehr als sonst im Vordergrund steht. Die Herrenmannschaft von Team Icehouse steht aktuell auf Platz 6 von 13 Mannschaften.