Die beiden Team Icehouse Triathleten Stefan Högl und Daniel Lunkenheimer gingen vergangenen Samstag für unseren Verein bei der XTERRA EM im tschechischen Prachatice an den Start. Hierbei handelt es sich um einen Cross-Triathlon mit den Distanzen 1,5km Schwimmen, 34km MTB fahren und 11km Laufen im schwierigen Gelände.

Stefan Högl bei den XTERRA Czech European Championship 2019 in Prachatice / Tschechien.

Für Daniel Lunkenheimer war es der erste Cross-Triathlon. Stefan Högl hatte bereits etwas Offroad-Erfahrung. Das Wetter machte den beiden hierbei etwas zu schaffen, da es während des Wettkampfes mehrmals heftig regnete, was insbesondere das Mountainbiken auf den matschigen und rutschigen Trails deutlich erschwerte.

8. und 23. Platz in der Altersklasse

Beide traten in der Altersklasse AK30-34 an. Stefan belegte einen sehr guten 8. Platz in der Altersklasse und wurde mit seiner Zeit von 03:02:44 68. in der Gesamtwertung. Sein Teamkollege Daniel erreichte mit seiner Zeit von 03:18:06 den 23. Platz in der AK und den 119. Platz gesamt.

Insgesamt gingen etwa 500 Athleten an den Start, wovon ca. 300 Athleten das Ziel erreichten. Bei den Profis gewann der Franzose Arthur Serrieres in einer Zeit von 02:31:41 und bei den Profi Damen seine Landsfrau Morgane Riou in einer Zeit von 03:01:03.

Stefan Högl - "Statement"

“Mit der ersten Hälfte des Rennens war ich sehr zufrieden, Schwimmen war super und auch auf dem Rad ging es zu Beginn sehr gut, ich konnte lange mit einer Gruppe um den Gesamtplatz 45 bis 50 mitfahren. Leider habe ich zu Beginn der MTB-Strecke auf einem harten Trail meine Verpflegung verloren und habe erst bei der zweiten Verpflegung ein Gel erwischt, sodass mir auf der zweiten Hälfte die Kraft ausging und ich etwas federn lassen musste. Der einsetzende Regen war für mich auch von Nachteil, da ich Reifen für trockene Verhältnisse montiert hatte. Alles in allem aber wieder mal ein cooles Event in einer schönen Stadt!”

Daniel Lunkenheimer - "Statement"

“Für mich war es das erste Cross-Rennen. Daher bin ich recht verhalten geschwommen, da ich den besseren Bikern beim Radfahren nicht in die Quere kommen wollte. Im Nachhinein wahrscheinlich eine unnötige Entscheidung. Zudem hatte ich Respekt vor dem Radfahren bei der Nässe, da die Strecke ohnehin bereits ein paar anspruchsvolle Passagen beinhaltete. Ein Abflug beim Radfahren hatte ich zu verzeichnen, aber ich bin froh, dass nichts Schlimmes passiert ist. Das Laufen konnte ich dann nochmal richtig gut durchziehen und ich hatte sehr viel Spaß im Wettkampf. Es war definitiv nicht mein letzter Ausflug in den Cross-Bereich des Triathlons, ich habe Blut geleckt.”