Am 13.06.2009 finishte Markus König vom Team Icehouse seinen ersten Triathlon. Damals noch über die Volksdistanz in Bad Endorf mit einer Zeit von 01:18h. Dies war der Einstieg in eine der schönsten Sportarten die es gibt.

Markus König auf der Radstrecke

Traum von der Ironman-Distanz

Insgeheim träumt jeder Triathlet einmal davon bei einem Ironman, der Langdistanz über 3,8km Schwimmen, 180km Rad fahren und dem abschließenden Marathon von 42km, zu finishen. Diesen Traum erfüllte sich Markus König am 07.08.2011.

Intensive Vorbereitung

Bereits im Vorjahr fand der Ironman zum ersten Mal in der Stadt Regensburg statt. Nach einiger Überlegung und aus reiner Spontanität heraus meldete ich mich für dieses Event an. Mit einem flauen Gefühl im Magen, aber guter Dinge startete ich in mein Vorbereitungsjahr. Bis Januar 2011 fand mein Training eher unspezifisch und ohne richtige Struktur statt.

Der Startschuss für die intensive Trainingsvorbereitung viel im März ´11 als es hieß, auf ins Trainingslager nach Italien. Ab diesem Zeitpunkt wurde das Training intensiviert und verfolgte mit einem genauen Trainingsplan mein gestecktes Ziel. Bei diversen Wettkämpfen über die kürzeren Distanzen und einem weiteren Highlight, dem Start in der Regionalliga, holte ich mir die nötige Wettkampfhärte. Am 06.08.2011 war es dann soweit, ich machte mich auf die Reise nach Regensburg.

Wettkampf

Nach der obligatorischen Wettkampfbesprechung am Freitag, stieg langsam die Nervosität. Am Samstag nach dem Rad Check-In hieß es dann schnell in Bett, denn die Nacht hörte um 03:45 Uhr auf. Zum Frühstück gab es Brezeln und Brötchen, die ich mehr schlecht als recht genießen konnte. Um 04:30 Uhr fuhr ich mit dem ersten Shuttle Bus raus zum Guggenberger See und nutzte die Zeit bis zum Start noch mit diversen Vorbereitungen am Rad. 07:00 Uhr, fiel der Startschuss für die zweite Auflage des Ironman Regensburg. Die berühmte „Waschmaschine“, von der mir mehrere Triathleten erzählten, blieb auch mir nicht erspart. Aber nach knapp 600m fand ich mein Tempo und konnte relativ gut im Gewusel der 2200 Athleten durchschwimmen.

Nach 01:10 h ging es dann in der Wechselzone aufs Rad. Obwohl der Wettergott Petrus es nicht wirklich gut meinte mit den Athleten und Zuschauern und Regenschauer in Massen präsentierte, konnte ich meine gute Radform nutzen einige Plätze gut machen. Nach 05:11 h auf dem Rad wechselte ich zum Laufen. Hierbei wurde mir bewusst, dass Kopfsteinpflaster nicht der Freund des Läufers werden wird. Aber egal, die Bedingungen waren ja für alle Athleten gleich. Also hieß es, so gut es eben noch geht nach 180 km Rad fahren, die letzten 4 Runden á 10,5 km hinter mich zu bringen.

Finish und Erfolg

Die Unterstützung, der angereisten Fans und Familienmitgliedern war sehr hilfreich. Aber auch die Stimmung innerhalb der Stadt durch die zahlreichen Zuschauer war gigantisch. Dann war es endlich soweit, nach anstrengend 41 km konnte ich endlich in die Zielkurve einbiegen und mich von der Stimmung in Ziel tragen lassen. In diesem Moment wusste ich, wofür sich die letzten Monate gelohnt haben. Der Verzicht auf viele Dinge und die Strapazen waren zu diesem Zeitpunkt zweitrangig. Nach 10:40 h, hielt ich meine Medaille in den Händen und war mehr als Glücklich. Tja und wie das so ist, wenn man es einmal gemacht hat, lässt einen der Bann des Ironman nicht wieder los. Zwar nicht im nächsten Jahr, aber wer weiß, vielleicht in 2, 3, 4, ... Jahren sehen wir uns wieder zum Ironman 20xx.

Obligatorisch, für alle die es noch interessiert.

Platzierung Männer: 1. Markus Fachbach (08:29:16) 2. Stefan Riesen (08:36:54) 3. Frank Vytrisal (08:37:12)

Platzierung Frauen: 1. Mary Beth Ellis (09:18:55) 2. Annett Kamenz (09:28:23) 3. Nicole Leder (09:30:27)