Die Triathlon-Regionalligamannschaft von Team Icehouse ist optimal beim Auftaktrennen der Triathlon-Regionalliga in Oberschleißheim gestartet. Der Vizemeister der vergangen zurückliegenden beiden Saisons schaffte mit Platz zwei den Sprung auf das Podium.

Triathlon-Regionalligateam beim 4. triathlon.de CUP 2016 in Oberschleißheim.

43 Jahre nach den Olympischen Sommerspielen in München und 91 Tage vor Beginn der Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro war die Regattastrecke in Oberschleißheim am 22. Mai 2016 Austragungsort für den Saisonauftakt der Triathlon Liga Bayern. Diese gastierte dort mit den Athleten ihrer höchsten Liga, der Regionalliga. Team Icehouse Bayreuth stand mit weiteren 14 Mannschaften ein spannender und vor allem Kräfte raubender zweigeteilter Wettkampf bevor.

Schnelles Format auf olympischen Boden

Vormittags ging es für jeden einzelnen Athleten beim ersten Teil des Wettkampftages beim Jagdstart über 400 Meter Schwimmen, 10 Kilometer Radfahren und 2,5 Kilometer Laufen – einem sogenannten Supersprint - darum eine gute Ausgangsposition für den zweiten Teil am Nachmittag zu erkämpfen. Dieser bestand aus einem Mannschaftswettkampf, bei dem jede Mannschaft geschlossen mit fünf Athleten dieselbe Distanz wie vormittags zu absolvieren hatte. Im Ziel entschied die Platzierung des vierten Mannschaftsmitglieds, was bedeutet, dass ein Starter „auf der Strecke“ bleiben konnte.

Supersprint

Team Icehouse Bayreuth war mit Benjamin Lenk, Thomas Voit, Andreas Zwerger, Tim Wolf und Neuzugang Stefan Högl am Start. Nach dem ersten Part konnte man sich durch sehr homogene Einzelleistungen den vorläufigen zweiten Platz sichern. 54 Sekunden hinter der extrem starken, mit Bundesligastartern besetzten Mannschaft aus Grassau und nur 5 Sekunden vor dem Team Arndt aus Roth. In weiteren 5 Sekundenabständen folgten die Mannschaften RSC Auto Brosch Kempten, Sana Trennwände Triathlon Karlsfeld und SSV Forchheim II. Die knappen Ergebnisse zeigen die hohe Leistungsdichte der Herren-Regionalliga.

Mannschaftsverfolgung

Das Schwimmen lief bei den Wagnerstädtern nicht wie gewohnt homogen, sodass man den Plan den geringen Vorsprung auszubauen nicht umsetzen konnte. Auf dem Radkurs zweimal rund um die Regattastrecke fuhren die Mannschaften aus Kempten, Karlsfeld, Forchheim und Bayreuth eng beieinander, sodass es zu einer Entscheidung beim Lauf kommen sollte. Bei dieser zeigte die Mannschaft von Team Icehouse erneut seine unglaubliche Homogenität und konnte sich nach einem harten und schnellen Lauf mit 10 Sekunden Vorsprung den zweiten Platz vor Auto Brosch Kempten sichern. Den Sieg errang mit beeindruckendem Vorsprung die Mannschaft aus Grassau.