Hans Eichmüller berichtet vom diesjährigen Elstertal-Marathon in Gera.

„Am 16.09.2017 fand zum 16. Mal der Elstertal Marathon in Gera statt. Diese Gelegenheit nutzte ich zum Füllen des Wettkampfvakuums bis zu meinem Start beim Frankfurt-Marathon Ende Oktober.

Aufgrund der Nähe zu Gera reiste ich mit meiner Frau erst am Morgen des Starts an. Das Wetter spielte mit, es war aber sehr kühl bei 11°C, ohne Regen. Ich fühlte mich gut, obwohl mein Hunderter in Leipzig gerade einmal vier Wochen zurück lag. In Gera wurden neben dem Marathon auch ein Halbmarathon sowie ein 15- und ein 10-Kilometer-Lauf angeboten. Ich wählte die Langdistanz.

Gestartet wurde pünktlich am Hofwiesenpark direkt an der weißen Elster. Die Marathon-Läufer und die Halbmarathon-Läufer wurden zusammen auf die Strecke geschickt. Es handelt sich hierbei um einen Wendepunktlauf. Zuerst ging es stromaufwärts immer an der Elster entlang nach Wünschendorf zum Kloster Mildenfurth, welches als Wendemarke umrundet werden musste. Die Strecke dorthin war selektiv, vom Radweg über Feldweg oder Trampelpfad war alles dabei. Nach der Wendemarke ging es dann vorbei am Startbereich nach Bad Köstritz, stromabwärts der weißen Elster. Dort musste abermals gewendet werden, dann ging es zurück nach Gera ins Ziel.

Ich erreichte das Ziel in 03:04:56 Std., wo mich meine Frau schon erwartete. Diese Zeit bedeutete für mich Platz 3 in der Gesamtwertung, sowie Platz 1 in der AK 50. Sieger wurde Johannes Plöttner (AK MHK) in 02:46:25 Std., der Zweitplatzierte war Stephan Bongartz (AK M35) in 02:50:25 Std. Alles in allem war ich mit diesem Ergebnis schon zufrieden.

Zusammenfassend betrachtet war diese eine sehr gut organisierte Laufveranstaltung, wie halt in den neuen Bundesländern üblich. Ich werde auf jeden Fall wiederkommen.“