Linde und Karsten Sürich starteten am 29.04.2018 bei der 21. Ausgabe des Oberelbe-Marathons. Hier ein Bericht von Karsten.

Linde und Karsten Sürich im Ziel beim 21. Oberelbe-Marathon in Dresden

Nachdem wir nun schon einige Male bei dieser Veranstaltung die Halbmarathon-Distanz im Rahmen des "Lichtenauer Halbmarathons" unter die Füße genommen hatten und die landschaftlich schöne Strecke von Pirna entlang der Elbe nach Dresden genießen konnten, entschieden wir uns ganz spontan (am letzten Tag der Anmeldefrist), uns an die Marathon-Distanz zu wagen, die von Königstein über Pirna nach Dresden führt.

Die Strecke ist unterschiedlich im Verlauf. Der erste Hälfte ist geprägt von schönen Bildern des Elbsandsteingebirges, zwar ein wenig wellig, aber dafür auch mit einigen schattigen Passagen, was bei Temperaturen von über 25°C durchaus eine Wohltat war. Ab Pirna ändert sich das Streckenprofil, denn ab nun an ist es eher flach, dafür verläuft der Elberadweg aber so gut wie die ganze Zeit in der prallen Sonne. Die zahlreichen Rettungskräfte, die wir wahrnahmen und die vielen Geher auf der Strecke bestätigten, dass viele Läufer(innen) den hohen Temperaturen Tribut zollen mussten.

Auch wenn die sommerlichen Temperaturen im Tagesverlauf (Start war um 10:10 Uhr in Königstein) doch sehr zunahmen, liefen wir den Marathon doch recht konstant durch. Ich begleitete Linde die ganze Zeit beim Laufen und nutzte die Zeit, eine kleine "Live-Dokumentation" zu filmen. Die Halbmarathon-Durchgangszeit lag bei ziemlich genau 02:20 Std. Das Ziel im Heinz-Steyer-Stadion in Dresden erreichten wir nach 04:50:18 Std., was in Anbetracht der zunehmenden Hitze keinen großen Zeitverlust auf der zweiten Hälfte darstellt.

Sehr interessant war das Phänomen, dass wir beide anhand unserer Team-Icehouse-Trikots von vier (!) Läufern angesprochen und gefragt wurden, ob wir die Vertretung für die "Burger-Twins" seien. Es wurden Grüße ausgerichtet und sich unterhalten. Ein schönes Gefühl so fern der Heimat.

Eine schöne Erfahrung ist es, wenn man einen Marathon mal in einem langsameren Tempo läuft und keine ambitionierte Zielzeit vor Augen hat. So kann man viel mehr Impressionen von der Strecke aufnehmen und sogar ganz nette Gespräche führen. Wir hatten jedenfalls unseren Spaß dabei und null Stress!

Zusammenfassend kann man wieder viel Lob aussprechen für die Organisatoren. Eine sehr gelungene Lauf-Veranstaltung mit top Organisation, schönen Landschaften und guter Strecken-Verpflegung. Daumen hoch!