Beim im Rahmen des World-Tour-Klassikers Eschborn-Frankfurt ausgetragene Jedermann-Straßenrennen der Škoda Velotour waren Markus Berger und Sebastian Hamm am Start.

Sebastian Hamm und Markus Berger beim ŠKODA Velotour Eschborn-Frankfurt 2019 in Eschborn.

Das im Rahmen des World-Tour-Klassikers Eschborn-Frankfurt ausgetragene Jedermann-Straßenrennen der Škoda Velotour führt über wahlweise 100, 87 oder 40 Kilometer und ist auf der längsten Strecke mit legendären Anstiegen, wie dem Feldberg, Ruppertshainer und Mammolshainer Stich gespickt. Die neue Streckenführung durch die Innenstadt von Frankfurt und über die legendären Taunusanstiege sorgte bereits im Vorfeld dafür, dass der Veranstalter mit 6.500 Anmeldungen einen neuen Teilnehmer-Rekord und erstmals „ausverkauft“ vermelden konnte. Die beiden Team Icehouse Radsportler waren auf der 100km Strecke aktiv.

12 Startgruppen für 6.500 Radsportaktive

Gestaffelt in 12 Startgruppen erfolgte ab 8:45 Uhr bei perfekten äußeren Bedingungen der Start. Sebastian ging aus Block 4 und Markus knapp 6 Minuten danach aus Block 5 ins Rennen. Zu Beginn war einrollen angesagt. Die ersten rund 30 Kilometer führen, auf komplett abgesperrten Straßen, vorbei an Frankfurter Oper, Mainkai und den Hochhäusertürmen der Frankfurter Skyline.

Sehr flott unterwegs

Mit einem Kilometerschnitt von 41,7km/h auf dem ersten Teilabschnitt, ging vor allem Sebastian Hamm das Rennen sehr ambitioniert an. Der bei Kilometer 31 folgende kurze Anstieg nach Oberursel war ein erster Vorgeschmack auf das erste richtige Highlight der Strecke – den rund 11km langen Anstieg auf den 880m hohen Feldberg. Mit einer Zeit von 32min 42sek konnte Markus auf diesem Abschnitt rund 3 Minuten auf Sebastian gutmachen. Nach der rund 4km folgenden Abfahrt war etwa die Hälfte der Strecke und auch der rund 1550Hm geschafft.

"Team Icehouse Meeting" beim Anstieg nach Glashütten

Es folgten 35 Kilometer mit immer wieder kurzen, giftigen Stichen. Beim Anstieg nach Glashütten begegneten sich Sebastian und Markus kurz. Sebastian musste inzwischen allerdings seinem hohen Anfangstempo Tribut zollen und ließ Markus deshalb ziehen.

Hotspot Mammolshainer Stich

Bei Kilometer 86 ging es in den berüchtigten Mammolshainer Stich – der Hotspot der Strecke – mit knapp 20% Steigung auf knapp 200m Länge fordert der Anstieg nochmal alles von den Teilnehmern. Tückisch sind auch die direkt daran anschließenden 3 Kilometer, auf denen nochmal ca. 150 Höhenmeter überwunden werden müssen, bevor es die letzten 12 Kilometer bergab ins Ziel nach Eschborn geht.

Markus Berger

Markus Berger, der diesen Wettkampf als Vorbereitung für den Ironman in Frankfurt nutzte, kam zufrieden mit einer Gesamtzeit von 2:55:43 als 97. in der AK Master 2 (400. Platz Gesamt) ins Ziel.

Sebastian Hamm

Sebastian Hamm benötigte für die 100km 3:10:24 und erreichte damit den 172. Platz in seiner Altersklasse (995. Platz Gesamt).