Der zweite von fünf Wettkämpfen der Triathlon Bundesliga Süd ging vergangenen Samstag am Rothsee bei Hilpolstein über die Bühne. Die Bayreuther Equipe vom Verein Team Icehouse ist wie auch zwei Wochen zuvor in Darmstadt nicht in Bestbesetzung sowie mit einem Starter weniger angetreten.

Zweiter Wechsel am Rothsee - 2. Triathlon-Bundesliga Süd

Mehrere Ausfälle

Bedingt durch mehrere krankheits- und verletzungsbedingte Ausfälle waren es Benjamin Lenk, Thomas Voit, Leon Pfeiffer und Debütant Lennard Forßmann, welche die Farben des Vereins in Deutschlands zweithöchster Triathlonliga vertreten durften. Felix Günther plagte sich in den Tagen zuvor noch mit Fieber, sodass man sich gegen einen Start des Nachwuchstalents entschied. Mit Felix Zimmermann und Stefan Högl fehlten zwei weitere verlässliche Stützen der Mannschaft verletzungsbedingt. In die Tagesendwertung gehen die Platzierungen der vier bestplatzierten Athleten einer Mannschaft ein, sodass Team Icehouse wenigstens diese Mindestanzahl erfüllen konnte.

Radfahren im großen Pulk, Laufen bringt die Entscheidung

Voit beendete das 750 Meter lange Schwimmen an 29. aussichtsreicher Position und befand sich auf dem Rad in der ersten Verfolgergruppe. Pfeiffer, Lenk und Forßmann folgten mit etwa einer halben Minute Rückstand auf ihren Mannschaftskollegen. Das Tempo war – bedingt durch die Gruppengröße sowie die Streckenführung – nicht sehr hoch, sodass es den weiteren Verfolgern gelang aufzuschließen. So formierte sich Mitte der zweiten von drei Radrunden eine große Gruppe von etwa 50 Athleten, für welche die Strecke hier und da aufgrund Gegenverkehr und nicht ausreichend Platz gefährlich wurde. Die Entscheidung über die Endplatzierung sollte der abschließende Lauf über fünf Kilometer bringen. Forßmann lief hier mit einer Laufzeit von 17:52 Min. (Gesamtzeit 1:00:40 Std.) auf Rang 39, Pfeiffer erreichte nach 1:01:04 Std. Platz 47, gefolgt von Voit auf Platz 51 (1:01:22 Std.) und Lenk auf dem 52. Platz (1:01:22 Std.). Mit einer Platzziffernsumme von 189 reichte dies für den 13. Platz. „Klar sind wir enttäuscht, wir sind aber auch realistisch und haben nach dem Wettkampf in Darmstadt auch nicht erwartet, dass weder innerhalb der zwei Wochen zwischen den Wettkämpfen unsere Verletzten eine Wunderheilung erfahren, noch gewisse Trainingsrückstände aufgeholt werden. Am kommenden Wochenende geht es bei unserem Heimwettkampf in Trebgast darum uns vor heimischen Publikum entsprechend zu präsentieren, wobei wir hoffen die bisherigen Platzierungen zu übertreffen. Die Form- und Heilungskurve zeigt nach oben und auch unsere Aufstellung lässt uns weiterhin zuversichtlich nach vorne blicken“, so Mannschaftskapitän Benjamin Lenk.

Tabellenstand

Der Sieg ging bei den Herren an das Triathlon Team DSW Darmstadt II mit RSV Freilassing ESIN Racing und Team Brille 1 KSV Baunatal auf den weiteren Plätzen. Der SSV Forchheim erreichte mit den Startern Christoph Prem (Platz 12), Ralf Gärtner (Platz 33), Micha Grosch (Platz 58) und Steffen Lotter (Platz 59) punktgleich Platz elf mit dem Spannrit Team TSG Kleinostheim. In der Tabelle liegen die Bayreuther aktuell auf dem 13. Platz, während die oberfränkischen Konkurrenten aus Forchheim auf Platz 15 der 16 Mannschaften rangieren. Bei den Damen ging der Tagessieg an SV Würzburg 05 sowie Platz zwei an die Athletinnen von Eintracht Frankfurt Triathlon und Puma Team TV 1848 Erlangen auf dem dritten Rang.