Triathlonersatz in Oberfranken in gemeinsamer Sache: Die Corona-Pandemie fordert im Privaten als auch in der Öffentlichkeit ihren Tribut und auch im Triathlonsport hagelt es Terminabsagen. In der ersten und zweiten Triathlon Bundesliga wurden zwei Alternativen auf die Beine gestellt, welche den aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen entsprechen. Mit einem „Swim and Run“ ging vergangenes Wochenende der zweite Wettkampf in dezentraler Ausführung über die Bühne.

 

Swim & Run in Forchheim - 2. Triathlon-Bundesliga Süd

Vereinte Oberfranken

Teil eins der „Corona-Saison 2020“ fand mittels einem virtuellem Radrennen Ende Juni statt. Um größere Ansammlungen von Sportlern zu vermeiden wurde der zweite Wettkampf an den Heimatorten der jeweiligen Vereine in Eigenregie ausgetragen. Die Herren-Mannschaften des SSV Forchheim und des Team Icehouse aus Bayreuth machten hierbei gemeinsame Sache und absolvierten das Schwimmen und das Laufen im Süden des Regierungsbezirks Oberfranken. Das Schwimmen fand im 50 Meter langen Freibadbecken des Königsbads in Forchheim statt, der anschließende Lauf wurde ebenfalls in Forchheim auf der Laufbahn der Sportinsel ausgetragen. Für die Forchheimer gingen Alex Häberle, Micha Grosch, Steffen Lotter sowie Frank Müller an den Start. Die Bayreuther waren durch Felix Günther, Leon Pfeiffer, Tim Wolf, Sven Pollert und Thomas Voit vertreten.

Wettkampfstimmung im kleinen Rahmen

800 Meter, also 16 Bahnen galt es im Wasser zu absolvieren, dies gelang dem Forchheimer Alex Häberle mit 10:29 Minuten am schnellsten, dicht gefolgt vom Bayreuther Felix Günther (10:30 Minuten). Die wenigsten Sportler hatten seit Ausbruch der Pandemie die Möglichkeit einem geregelten Schwimmtraining nachzugehen, die Schwimmzeiten zeigen durchwegs, dass für dieses Problem entsprechende Lösungen wie Schwimmen im See gefunden wurden. Nach einer kurzen Pause kamen die Sportler zum Lauf über 5000 Meter zusammen. Hierbei wurden die vermeintlich schnellsten Starter zuerst auf die Strecke geschickt, die weiteren Athleten folgten in einem Abstand von 5 Sekunden. Auch hier konnten Häberle (16:11 Min.) und Günther (16:30 Min.) über die 12,5 Runden die schnellsten Zeiten für sich verbuchen.

Abrechnung mittels Summation und deutschlandweiten Vergleich

In die Wertung für das Tagesergebnis kamen pro Mannschaft die drei schnellsten Sportler, deren Einzelzeiten addiert wurden. Mit 1:24:30 Stunde erreichten die Mannschaft von Team Icehouse den achten Platz, der SSV Forchheim konnte mit einer Zeit von 1:25:52 Stunde Rang 11 erzielen. Die Tagessiege gingen bei den Damenmannschaften der 2. Triathlon Bundesliga Süd an den TSV Amicitia Viernheim (1:32:11 Std.), gefolgt von SV Würzbug 05 (1:33:05 Std.) und Volllast Tri-Team Schongau (1:33:24 Std.). Bei den Herren der Südstaffel ging der Sieg an das McDonald’s 3athlon Team – LTV Erfurt (1:19:04 Std.) mit dem Triathlon Team DSW Darmstadt (1:20:19 Std.) und Eintracht Frankfurt Triathlon (1:20:31 Std.) auf den weiteren Plätzen.