Sven Pollert verpasste bei einem harten und schnellen Rennen am Rothsee knappt eine Top 10 Platzierung.

Sven Pollert beim Rothsee Triathlon 2021 in Heuberg.

Das Schwimmen auf einem Dreieckskurs im Rothsee lief für den Athleten sehr gut. Nach einem Rolling Start mit fünf Athleten alle fünf Sekunden hatte er sich in der zweiten Reihe direkt hinter dem späteren Sieger Sebastian Neef platziert. Nach dem Start konnten die beiden Sportler nach vorne Aufschwimmen und bildeten dann eine relativ große Gruppe. Einzig vornweg waren Thomas Ott und Henry Beck. Pollert versuchte auch an Neef vorbeizuziehen und vorne zu schwimmen. Dies gelang aber nicht. So hielt er sich konstant hinter ihm bis zum Wechsel.

Sechstbester Swimsplit

Die sechstbesten Schwimmzeit war eine gute Ausgangslage für den Radsplit. Nach einem nicht optimalen Wechsel verpasste er den Anschluss an die Spitze. Von da galt es allein gegen den Wind zu kämpfen. Erst nach 25 Kilometern ist er auf Philipp Stadter und Christian Betz aufgefahren welche er durch die höher Geschwindigkeit überholen konnte. Kurz danach schloss einer der stärksten Radfahrer beim Rennen und Sieger des Bayreuther Contre La Montre 2020, Lasse Ibert, auf. Mit Ibert wechselte er auf die Laufstrecke und versucht die Pace zu halten.

Zielsprint auf Platz 11 und dann doch Platz 12

Leider waren die Beine beim Laufsplit nicht mehr frisch und auch die zunehmende Hitze machte Pollert zu schaffen. Zwischenzeitlich fiel er Platz 13 zurück und konnte dann aber auf der zweiten Laufrunde wieder den Anschluss herstellen. Durch einen Zielsprint hatte sich der Sportler vermeintlich Platz 11 gesichert. Da Christian Betz von der TG48 Schweinfurt allerdings ein paar Sekunden nach ihm gestartet war lag er letztlich vor Pollert der auf Platz 12 in 2:03:40 finishte.

Markus Weiß Samstag und Sonntag am Start

Neben Sven Pollert startete auch Markus Weiß am Rothsee. Sein Wochenende begann bereits am Samstag mit der Teilnahme an der Sprintdistanz, in der er in 1:13:36 den 14. Platz von 50 Teilnehmern erreichen konnte. Dabei ließ er beim abschließenden Lauf noch etwas Luft nach oben, denn die Olympische Distanz sollte am Sonntag folgen. Seine Leistung konnte er aufgrund einer besseren Tagesform, aber trotz Vorbelastung und doppelter Streckenlänge, etwas steigern. Eine schnellerer Bike- und Laufsplit als am Vortag reichten am Ende für Platz 93 von 405 Teilnehmern in 2:30:15. Die beiden Wettkämpfe waren als harte Einheiten aus vollem Training heraus geplant und erfüllten damit voll und ganz ihren angedachten Zweck.

Schnellster Athlet war Sebastian Neef vom Spoosty Tri Team in 1:56:43 vor Thomas Ott (ESV Gemünden / 1:57:49) und Stefan Betz (TG48 Schweinfurt / 1:58:28).