Mit Platz neun bei der Elite und Platz drei in der Altersklasse sicherten sich die Icehousler Anne Haug und Benjamin Lenk Spitzenplätze bei der Winter-Triathlon-Weltmeisterschaft in Freudenstadt am vergangenen Wochenende.

 

Am Samstag in die Eliterennen startete die von der Nationalmannschaft nachnominierte Anne Haug. Da sie angeschlagen in den sehr langen und anspruchsvollen Wettkampf startete, konnte sie leider nicht wie gewohnt ihre Laufstärke ausspielen und wechselte als Neunte nach 7,5 km auf die MTB-Strecke (12 km), wo sie auf dem welligen Profil eine starke Leistung zeigte, ehe es zum abschließenden Skaten auf die mit viel Aufwand präparierte Skatingstrecke (10 km) ging. Mit allem Einsatz konnte Sie sich damit auf Platz neun der besten Winter-Triathleten der Welt schieben. Überraschender als der sechste Sieg von Sigrid Mutscheller war der sensationelle zweite Rang von Anke Kullmann (beide für Deutschland). Diese drei qualifizierten sich damit für die deutsche Staffel am Tag danach, für die aber Anne Haug absagen musste, da sie noch zu sehr erkältet war und den Sieg des Nationalteams nicht gefährden wollte. Platz eins bei den Damen sicherte sich dann auch Deutschland vor Norwegen und Österreich, bei den Herren die Österreicher um Siggi Bauer vor Deutschland und Norwegen. 

Im folgenden Rennen der Altersklassen stürzten sich 133 Athleten bei sonnigen 15°C auf die Lauf-, MTB-Strecke und den letzten Rest vom Schnee, den man nicht mehr wirklich als Skatingstrecke bezeichnen konnte. Für das Team Icehouse konnte Benjamin Lenk seine Laufstärke ausspielen und wechselte sogar als Vierter aller Altersklassen auf das MTB, wo er kurzzeitig in der Spitzengruppe mitfahren konnte, aber dann doch dem hohen Tempo mit Krämpfen Tribut zollen musste und etwas runterschalten musste und machte sich als Drittplazierter seiner Altersklasse auf, möglichst viel Schnee noch unter den leidenden Skating-Skiern zu finden. Bei etwas längerer Skatingstrecke wäre es ihm sogar wahrscheinlich noch gelungen, auf den zweiten Platz vor zu laufen, aber auch so ist die Bronze-Medaille eine riesige Überraschung und entschädigt mehr als genug für die großen Anstrengungen.