Am Samstag, dem 28. Juni 2008, war es wieder soweit. Um Punkt 13 Uhr fiel der Startschuss zum 24h-MTB-Race im Olympiapark München. Alle Startplätze waren schon lange vorher vergeben. Am Start waren auch 3 Viererteams vom Team Icehouse.

Insgesamt waren 120 Einzelstarter, 60 Zweierteams, 250 Viererteams und 80 Achterteams am Start. Die äußeren Bedingungen waren hervorragend. Sieger wurden, die innerhalb 24 Stunden am meisten Runden absolvierten.

Für die Icemänner galt es, die richtige Taktik zu wählen. Zwei Teams entschieden sich für die Einrundentaktik, beim dritten Team fuhren die Fahrer zwei Runden am Stück und wechselten dann erst an den Teamkollegen. Die zum Vorjahr leicht geänderte Strecke von ungefähr 9 km hatte es in sich. Steile Rampen, Treppenabfahrten, Single-Trails und knackige Anstiege brachten die Fahrer und Fahrerinnen ins Schwitzen. Bei der legendären Abfahrt zum Olympiasee stürzten auch diesmal wieder viele Fahrer in den See. Bei erreichen der Dämmerung wurden die Abfahrten auf den Wiesen durch den entstehenden Tau zu gefährlichen Rutschpartien. Es gab im Rennen extrem viele Stürze. Auch der für das Viererteam Racing Docs startende Vereinsarzt Christian Wild vom Team Icehouse musste seinen Mitstreiter mit Verdacht auf Beckenbruch ins Krankenhaus bringen. 

Team Icehouse 1 mit den Startern Jörg Blindzellner, Markus Fuchs, Guido Distler und Max von Schledorn wurden durch drei Defekte anfangs stark zurückgeworfen. Vor allem traf es Guido Distler mit Plattfuß, Felgenriss und Pedalbruch. Jörg Blindzellner stürzte in der ersten Runde, konnte das Rennen aber fortsetzen. Am Schluss belegten die vier, mit insgesamt 60 Runden, einen sehr guten 25. Platz.

 

 

 

Team Icehouse 2 mit Johannes Stadter, Alexander Schütz, Jochen Blindzellner und Nino Kretschmann fuhren auch die Einrundentaktik. Für Jochen Blindzellner und Alexander Schütz war es das erste Rennen der Saison, sie kamen mit den Bedingungen sehr gut zurecht. Am Ende fuhr das Team 59 Runden und kam auf den 41. Platz.

 

 

 

Team Icehouse 3 mit Markus Zigan, Stefan Alexy, Matthias Winkler und Matthias Kamm fuhren eine Zweirundentaktik, stellten aber in den Morgenstunden auf Einrundentaktik um. Das Team bewältigte insgesamt 58 Runden und fuhr auf den 46. Platz.

Eugen Heinrich und Harald Bauer vom Team Icehouse unterstützten das Team Bergbrand und kamen nach 58 Runden auf Platz 49 ins Ziel. Eugen Heinrich fuhr den schnellsten Rundendurchschnitt von allen Icemännern mit 22:19 Min.

 

 

 

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