Die Radrennfahrerin Michael Grassinger vom Team Icehouse siegte beim dritten Paracycling-Europacuprennen in Herstal/ Belgien.

 

Bereits am Samstagvormittag um 9.30 Uhr sollte die Obernseeserin auf die Zeitfahrstrecke gehen. Aufgrund technischer Probleme seitens des Veranstalters verzögerte sich der Start um knapp zwei Stunden. Grassinger ging dann um 11.24 Uhr auf die Zeitfahrstrecke. Wegen der Probleme des Veranstalters wurde der 8,5 Kilomter lange Rundkurs, welcher ursprünglich zweimal gefahren werden sollte verkürzt, sodass jede Behinderungsklasse nur einmal den Rundkurs zu fahren hatte. Diese Strecke war leicht wellig, was aber für Grassinger keine Probleme darstellte. Positiv war auch, dass es kaum Linkskurven gab. Durch die Knieversteifung rechts kann Grassinger die Rechtskurven nicht so gut fahren da sie dadurch das rechte Pedal nicht hochziehen kann. Nach 14:24,0 Minuten war Grassinger im Ziel, diese Zeit bedeutet Platz 1 im Zeitfahren mit einem Zeitvorsprung von 15 Sekunden.

Am Sonntagvormittag wurde dann das Straßenrennen ausgetragen. Es galt einen Rundkurs a 4,8 km 1 Stunde und 1 Runde zu fahren. Grassinger kam am Start gut weg und konnte am ersten Anstieg einen kleinen Vorsprung auf ihre Konkurrentinnen herausfahren. Dieser Vorsprung hielt jedoch nicht lange, bergab wurde Grassinger wieder eingeholt. Im gesamten Rennverlauf schaffte Grassinger es nicht, sich vom Feld zu distanzieren. Durch einen Spurt in der letzten Runde setzte sich die Obernseeserin ab und und überquerte als erste ihrer Behinderungsklasse die Ziellinie.

 “Das Straßenrennen war ein harter Kampf. Ich hatte zwar die 15 Sekunden Zeitgutschrift vom Einzelzeitfahren, als ich mich im Straßenrennen vom Feld lange nicht absetzen konnte befürchtete ich schon, dass ich den 1. Platz nicht halten könnte. Über den Gesamtsieg freue ich mich sehr!”

Anfang September steht als nächster Wettkampf ein Mountainbike Rennen auf Grassingers Plan.