Erstmals trat Team Icehouse e.V. beim traditionellen Mainwelle-Kloßfest im Herzogkeller in Bayreuth an. Die Radsport- und Klößfreunde Tobias Erk, Florian Siecora, Sebastian Wolf und Sascha Schraml konnten eine Topleistung vorweisen und verpassten nur knapp das Treppchen.

Hier der Bericht vom Nordbayerischen Kurier:

Es war mit der gleichen Besetzung angetreten wie im vergangenen Jahr. Und siegte. Das Team des Technischen Hilfswerkes (THW) schaffte es beim traditionellen „Klößwettmampfen“ zum Klößfest von Radio Mainwelle auf dem Herzogkeller, seine acht Klöße vor allen anderen zu verdrücken.

„Es ist ein Wettkampf, der es nur knapp nicht in die olympischen Spiele geschafft hat“, läutete Mainwelle-Moderator Bernd Rasser das mit Spannung erwartete Wettessen ein. Für sein Debüt – die Jahre zuvor hatte Christian Höreth das Spektakel moderiert – hatten sich er und Hansi Gabler von der Metzgerei Gabler eine ganz besondere Gemeinheit einfallen lassen: Statt Kloß mit Schweinebratensoße mussten die Teilnehmer am Sonntag Kloß mit Krensoße verzehren. „Ich habe die Soße noch etwas aufgepeppt. Es ist zu schaffen, aber so schnell wie sonst geht es heute nicht“, versuchte Gabler den fünf Mannschaften Angst einzujagen.

Doch die ließen sich nicht einschüchtern. Mit Messer und Gabel in der Hand warteten die ersten der jeweils vier Teilnehmer pro Mannschaft hungrig auf den Startschuss, der mit „Auf die Klöße fertig Kloß!“ auch gleich fiel.

Während die einen kauten was das Zeug hielt, machte dem ein oder anderen Kandidaten die hohe Temperatur der Klöße und die Krensoße sichtlich zu schaffen. Doch schon nach der Hälfte der Zeit zeichnete sich eine eindeutige Tendenz in Richtung THW ab. Der letzte im staffelartigen Lauf konnte sogar in aller Ruhe seine beiden Klöße essen.

Den zweiten Platz hatte die Trachtenkapelle Hohenmirsberg, die sich mit Hans-Dieter Seliger (Sele), zu der Mannschaft „Sele macht Musik“ zusammengeschlossen hatte, eindeutig dem Vorjahressieger Sele zu verdanken. Der nahm den zweiten Platz locker und kündigte an: „Jetzt habe ich schon den ersten und zweiten Platz geschafft, im nächsten Jahr mache ich den dritten.“

Auf diesen wurden am Sonntag die sonst ewigen zweiten „Untoten Helden“ aus dem Festspielhaus verwiesen. Auf dem vierten Platz aßen sich die Wettkampf-Neulinge vom Team „Icehouse“. Das Team „Haspo“ wurde Fünfter.