Bereits zum zweiten Mal beteiligten sich Fahrer des Team Icehouse am alljährlichen Frühjahrstrainingslager des befreundeten Pegnitzer Vereins Radioaktiv Racing in der Toskana.

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Freitag, 19.04., ging es abends um 22.30 Uhr in Wolfsbach los, um mit Hilfe zweier unermüdlicher Chauffeure morgens gegen halb zehn in San Vincenzo, ein paar Km südlich von Livorno, aufzuschlagen. Nachdem wir uns alle davon überzeugen konnten, dass man mit einem VW-Bus und einem Skoda Octavia tatsächlich elf Personen inkl. Fahrrädern und Gepäck (wenn auch leicht überladen) transportieren kann, stand einer reibungslosen, aber gerade auf italienischen Autobahnen zunehmend holprigen Anreise nichts mehr im Weg. Zum Glück wurden die müden Glieder regelmäßig durch die Zufuhr zahlreicher Espressi „erfrischt“.

Die Gruppe war neben sieben Fahrern der Pegnitzer Equipe aus Fahrern vom Bike Team Münchberg, dem RVC Wernberg und den beiden Icemännern Peter Ehrenreich und Andreas Hacke bunt zusammen gewürfelt. Die Stimmung im Lager war dabei von Anfang bis Ende hervorragend, woran auch der allabendliche Rotweinkonsum sicherlich nicht ganz unschuldig war.

Standort und Ausgangspunkt für die acht Tage Rennradtraining war eine hervorragende Unterkunft (Agritourismo) am Ortsrand des Städtchens San Vincenzo, in der sich die Gruppe zwei großzügige Ferienwohnungen teilte. Die Touren führten teils flach entlang der Küste, meist jedoch hügelig bis bergig in das traumhafte toskanische Hinterland über so klingende Namen wie Volterra oder San Gimignano. Das fahrerische Niveau in der Gruppe war insgesamt recht hoch, was manchen auf den knapp über 1.000 Kilometern bereits früh in der Saison ab und an seine Grenzen ausloten ließ.

Auch das Wetter war bis auf zwei kleine Nieselregen-Einlagen, die kaum das Rausholen der Regenjacke rechtfertigten (wenn sie mitgenommen worden wäre…) ,durchweg gut und meist sonnig. Die Temperaturen von rd. 15-20°C prädestinieren diesen Landstrich förmlich für ein Frühjahrs-Trainingslager.

Insgesamt konnten die beiden Icemänner das von Tom Wickles perfekt organisierte Trainingslager als vollen Erfolg verbuchen. Einziger Wehrmutstropfen war dann allerdings ein Magen-Darm-Virus, der sich pünktlich in der Nacht vor der Heimreise eines Teils der Gruppe annahm, was die erneut elfstündige Fahrt doch etwas unentspannter als gewünscht gestaltete.