Nur eine Woche nach dem bestens angenommenen ersten Ironman richtete Tristar Regensburg seinen Triathlon über die olympische Distanz aus. Der 21. Regensburger Triathlon ging aber als Duathlon in die Geschichte ein, da das Hochwasser in der Donau das Schwimmen im Kanal nicht erlaubte.

Da auch die ursprüngliche Laufstrecke entlang der Donau überflutet war, wurde kurzfristig eine Pendelstrecke auf dem schmalen Fußweg entlang des Kanals eingerichtet.   Über 800 Starter verteilten sich auf die Wettbewerbe, davon fast 380 Triathleten und 40 Staffeln über die olympische Distanz. Gestartet wurde in zwei Gruppen im Abstand von zehn Minuten, um Stürze und Behinderungen zu vermeiden.  

Sieger wurde Sebastian Neef (Tristar) in 01:42:56 Std. für die 3,5 km Laufen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen. Bei den Frauen gewann Julia Viellechner von der LG Passau in 01:53:23 Std. 

Für Iceman Nikolaus Orso war es der Abschluss seiner ersten Triathlon-Saison auf der olympischen Distanz. In 02:08:08 Std. beendete er den Wettkampf, wobei er sich beim Radfahren über 40 Kilometer über eine neue persönliche Bestzeit von 01:06 Std. inkl. Wechsel freuen konnte. Zusammen mit den Laufzeiten 14:11 Min. in der ersten Einheit und 47:13 Min. über die zehn Kilometer bedeutete das Rang 114 und Platz 17 in der AK M30. 

Iceman Matthias Grünert startete über die Sprintdistanz. Schon vor dem Start zeigte er sich über die Durchführung eines Duathlons unzufrieden. Aber Triathlon ist kein Ponyhof, also machte er sich auf den ersten 3,5-km-Lauf. Sich seiner Schwäche im Laufen bewusst, absolvierte er den ersten Teil knapp unter 15 Min. Auf der welligen Radstrecke rollte er das Feld von hinten auf und konnte viele Plätze gutmachen. Die Uhr blieb nach 20 km bei 39:45 Min. stehen. Diese bedeutete eine Radzeit unter den Top10. Nach abschließenden zwei Runden à 2,5 km auf  Pendelstrecke erreichte Grünert das Ziel nach 01:16:30 Std. Durch einen Defekt am Chip wurde seine Zeit leider nicht gewertet. Die Zeit hätte für einen Platz unter den Top50 gereicht.