Im nächsten Urlaub abwechslungsreich durch die Natur Radeln? Dann gleich den Bericht von Jürgen Friedmann zum Elbe-Radweg lesen.

Laura Scharinger und hinten in der Mitte Leo Scharinger auf dem Elbe-Radweg.

Die Planung

Geplant wurde alles schon im Dezember, da eine Gruppe von 10 Radlern (6 Erwachsene und 4 Kinder) eine Radtour an der Elbe machen wollte. Die Route musste geplant und die Übernachtungen gebucht werden, was bei so vielen Personen nicht immer einfach war. Untern den Radlern waren Leo und Laura Scharinger (MTB-Kids) und Jürgen Friedmann vom Team Icehouse. Start sollte in der Lutherstadt Wittenberg sein und über 5 Etappen elbaufwärts nach Heidenau führen.

Anreise

Endlich Pfingstferien bzw. Urlaub und die Radtour konnte losgehen. Da es mit 10 Personen mit Fahrrädern problematisch ist mit dem Zug anzureisen (Anmerkung des Organisators Jürgen: ich spreche aus eigener mehrmaliger Erfahrung), wurde die Anreise anders und nicht weniger kompliziert geregelt. Anreise nach Wittenberg mit 3 Autos inklusive Mensch und Material. Räder und Gepäck bei der ersten Übernachtung ausladen. Die Autos wurden dann zum Zielort nach Heidenau überführt und dort in der “Ziel”-Pension abgestellt. Dann wieder zurück mit dem Zug nach Wittenberg. Zwischenzeitlich erkundeten alle anderen Mitradler die Stadt - was per Geocaching sehr interessant wurde.

Die Tour

Am Pfingstsonntag nach dem Frühstück wurden dann endlich die Räder mit dem Gepäck beladen und noch mal eine kurze Runde durch Wittenberg gedreht (Hunderwasserschule, Lutherkirche …) bevor es auf den Radweg ging. Aufgrund der Elbehochwasser sind viele Deiche entlang der Elbe gebaut und man hatte selten einen Blick auf den Fluss selbst. Oft fuhr man durch die Elbauen und nicht selten weit entfernt von der Elbe auf dem Radweg. Da wir mit Kindern unterwegs waren, hatten wir unsere Strecken zwischen 35 und 50km pro Tag geplant. Am Anfang vermissten wir die vielen Einkehrmöglichkeiten, die wir bei unseren frühren Radtouren fanden. Dies änderte sich erst je näher man an Dresden war.

Landschaftlich abwechslungsreicher wurde die Strecke etwa ab Meißen, da man ab hier oft entlang der Elbe radelt. Oft konnte man mit einer kleiner Fähre über die Elbe setzen und auch auf der anderen Flussseite weiter radeln.

Sehenswertes

Sehenswerte Städte gab es auf unserer Tour genug. Wittenberg, Meißen, Dresden, Torgau sind nur die großen und bekanntesten davon. Zu empfehlen ist die “gläserne” Nudelfabrik in Riesa, in der man eine Führung durch die Produktion machen kann und im Restaurant richtig leckere und ausgefallene Nudelgerichte bekommt. Entlang der Elbe ist die Zugverbindung relativ gut, was wir für Dresden ausgenutzt hatten. Wir hatten uns gedacht, dass es in Dresden mit Fahrrädern nicht sehr praktisch wäre, so haben wir erst unsere Etappe nach Heidenau beendet und sind danach mit dem Zug zurück nach Dresden zur Stadtbesichtigung.

Von Heidenau aus sollte man auch einen Abstecher nach Rathen in das Elbsandsteingebirge einplanen. Zu erreichen ist der Ort natürlich über den Elberadweg (ca. 16km) oder per Bahn. Ein Erlebnis ist auch die Fahrt mit einem Dampfschiff, was aber 11Euro pro Person und 2 Stunden Zeit kostet.

Will man in Heidenau Essen, empfehle ich mal in die Erlebnisgastronomie “Tarsius Welt” zu gehen.

Noch mehr Infos unter www.just-cycling.de

Infos zur Tour, Strecke und Übernachtungen können bei Jürgen Friedmann angefragt werden oder unter www.just-cycling.de.