Am Ende des zweiten Trainingslagers von Team Icehouse auf der Radsportinsel Mallorca 2007 starteten Matthias Grünert und Frank Übelhack bei der 2. Etapa der 5. Vuelta Mallorca. Gestartet wurde im Norden der Insel in Port Pollenca um 10 Uhr. Im Startfeld waren neben den örtlichen Radvereinen aus Mallorca und Menorca auch einige Deutsche.

Alle Strecken waren gesperrt, damit die über 400 Fahrer problemlos fahren konnten. Von Port Pollenca wurde auf der Autobahnverlängerung nach Sa Pobla gefahren. Auf diesem Teilstück setzte leichter Regen ein. Von Sa Pobla ging es weiter nach Muro und dann direkt zur Küste.

In Can Picafort wurden die zwei Rennradsportler von Team Icehouse vom gesamten Feld, von der Polizeibegleitung, vom Sanitätswagen und von weiteren Fahrzeugen des Rennens überholt, um auf den Materialwagen zu warten, da Frank Übelhack einen Platten hatte. Nach einem schnellen Wechsel (unter einer Minute) der Teams der beiden Materialwagen mussten die beiden versuchen, an das Feld heranzufahren. Mit fast 50 km/h kämpften die beiden auf der Küstenstraße Richtung Playa de Muro / Alcudia untern Applausstürmen der Anwesenden Zuschauer. Nach ca. 2 Kilometer konnte an das Feld angeknüpft werden. Kurz nach dem Anschluss an das Feld wurde das Rennen wegen eines Unfalls in einem Kreisel gestoppt. Danach ging es über Alcudia nach Port Pollenca. Leider hatte in Port Pollenca Frank Übelhack erneut einen Platten und es musste wieder auf die Materialwagen gewartet werden. Da in Port Pollenca das Feld für den Start des Bergzeitfahrens gestoppt wurde,  mussten die beiden nicht erneut an das Feld heranfahren.

Das Bergzeitfahren ging bis zum Mirador d`es Colmer und wurde von Matthias Grünert in der hervorragenden Zeit von 15:05 Min. und von Frank Übelhack in der sehr guten Zeit von 16:49 Min. absolviert. Vom Mirador d`es Comer ging das Rennen bis zum Leuchtturm des Cap de Formentor und dann wieder zurück nach Port Pollenca. Die Tour war für beide Icemänner ein unvergessliches Rennen, da trotz der beiden Platten das knapp 100 Kilometer lange Rennen weitergefahren werden konnte und die Fahrt zum Leuchtturm des Cap de Formentor auf der komplett gesperrten Strecke absolut perfekt war.