Am 20.06.2014 fand die Ulmer Laufnacht bereits zum fünften Mal statt. Hier ein Bericht von Rüdiger Burger.

Rüdiger Burger im Ziel beim 5. Ulmer Nachtlauf 2014

Bis zu 100 km nonstop rund um Ulm

Mit den unterschiedlichsten Disziplinen, angefangen vom Einzellauf auf die 100-, 80- und 50-Kilometerdistanz, fanden sich auch Teams, die in 8er-, 4er- und 2er-Staffeln die 100 Kilometer rund um Ulm zurücklegen wollten.

Team Icehouse mit drei Läufern vertreten

Für das Team Icehouse e.V. waren für die 100 km Klaus-Dieter Hellwig, mein Bruder Frank Burger und ich (Rüdiger Burger) gemeldet.

Feuerwerk am Start

Pünktlich um 23:00 Uhr wurden die 1.100 mit Stirnlampen ausgerüsteten Läufer(innen) mit einem Feuerwerk auf die Reise geschickt. Das Läuferfeld sortierte sich recht schnell, da die ersten 5 Kilometer recht flach waren. Nach 9 Kilometern wurde bereits laut Veranstalter der höchste Punkt der Strecke überwunden. Die folgenden Kilometer waren bis auf ein paar unwesentliche Steigungen recht flach. Bei Kilometer 35 musste noch mal ein kurzer Anstieg hoch zum Schloss Oberkirchberg bewältigt werden, danach verlief die Strecke entlang der Iller und der Donau bis ins Ulmer Stadion vollkommen eben dahin. Im Stadion des SSV Ulm wurde Bergfest gefeiert, 50 Kilometer waren hinter uns.

Frank Burger steigt nach Kilometer 50 aus

Mein Bruder Frank, wir liefen bis ca. Kilometer 40 zusammen, beendete bei Kilometer 50 das Rennen, da sein Kreislauf nicht mitspielte. In der Ergebnisliste wird Frank auf den 31. Platz mit einer Zeit von 05:03:17 Std. registriert.

Kräfte schonen in der zweiten Hälfte

Nach verlassen des Ulmer Stadions verlief die Strecke entlang der Donau bis nach Elchingen eben dahin. Bei Kilometer 62 musste die Napoleon-Rampe mit einer 18-prozentigen Steigung hoch zum Kloster Oberelchingen erklommen werden. Auf den folgenden 20 Kilometern wurde es recht wellig, oberstes Gebot „mit den Kräften haushalten“, denn bei Kilometer 82 kam der finale Anstieg, der durch den Botanischen Garten führte. Die restlichen 18 Kilometer waren schnell erzählt, relativ eben und ab Kilometer 94 konnte man, wer noch genug Kräfte hatte, die Sau raus lassen.

Frank begleitet Rüdiger auf dem letzten Kilometer

Mein Bruder Frank empfing mich bei Kilometer 99 frisch geduscht und ausgeschlafen, so dass wir den letzten Kilometer bis ins Ziel gemeinsam zurücklegten. Die Uhr blieb bei 10 Std. 15 Min. und 02 Sek. stehen, neben persönlicher Bestzeit bedeutete dies Platz 21 von 117 Finishern und 4. in der AK 50.

Klaus-Dieter Hellwig glücklich im Ziel

Klaus-Dieter Hellwig hat nach 11 Std. 17 Min. und 41 Sek. die Ziellinie überquert, dies ist der 35. Platz in der Gesamtwertung sowie der 6. Platz in der AK 50.

Empfehlenswerte Veranstaltung

Ich für meinen Teil, kann diese Veranstaltung nur weiterempfehlen,  zwar recht anspruchsvolle Strecke aber ansonsten alles top.

Rüdiger Burger