Die alljährliche Ganztagesfahrt von Clemens Helldörfer und Helmut Übelhack ging 2014 durch den Frankenwald nach Rudolstadt und zurück über den Naturpark Thüringer Schiefergebirge nach Hof.

in Rudolstadt

. Diesmal erwischten wir nicht wieder den heißesten Tag des Jahres. Auf Wunsch von Clemens und weil es so spät im Jahr schon vergleichsweise kühl und dunkel war starteten wir am Mittwoch, den 20.08. 2014 erst um 5:00 Uhr an der Uni.

Frankenwald

Durchs nebliche Trebgasttal ging es über Kauerndorf, Untersteinach, Stadtsteinach, Seibelsdorf und Fischbach nach Kronach. Auf geteerten Radwegen ging es weiter flach an der B 85 entlang bis wir endlich in Pressig eine Bäckerei zum zweiten Frühstück fanden und Clemens sich ein wenig aufwärmen konnte. Weiter ging’s bergauf bis nach Steinbach am Wald. Ab dort konnten wir auf der für Autos gesperrten Bundesstraße im flotten Tempo über Ludwigsstadt vorbei an der Pralinenmanufaktur Lauenstein nach Probstzella fahren.

Thüringen

Bis Saalfeld weiter auf der B 85 (noch gesperrt),von da ab meistens auf dem Saaleradweg bis Rudolstadt. Um 12:00 Uhr und nach etwa 140 km aßen wir gut und sonnig im Kartoffelhaus am Marktplatz. Nach der längeren Pause radelten wir auf geteerten Wegen an der Saale entlang bis Freienorla, dann den schönen und flachen Orlaradweg bis Pößneck, wo wir fast in der frisch geteerten Hauptstraße stecken geblieben wären. Dort war es dann aus mit flach!  Leider hatte Clemens die genaue Karte von der Gegend bis nach Hof bei einer schnellen Abfahrt verloren. Daher mußten wir von nun an nach Kopf und mit Durchfragen weiterkommen, was uns wohl einige Umwege einbrachte. Ein langer Anstieg führte über Ranis, Moxa, hinunter nach Ziegenrück. Von dort über den zuerst geteerten, dann steinigen, hügeligen und nicht rennrad geeigneten Saaleradweg (den geteerten Bahnradweg hatten wir irgendwie verpasst) weiter nach Burgk. Den engen und extrem steilen Pflasterweg hinauf musste mancher schieben. Vom Saaleturm führte die hügelige Strecke über Teerstraßen nach Saalburg und Ebersdorf und weiter nach Lobenstein.

B 90 und B 2

Ein Blick auf die Uhr belehrte uns zügig zu fahren, um halbwegs bei Helligkeit Hof zu erreichen. Nach den schlechten Erfahrungen mit den Radwegen beschlossen wir, auf Bundesstraßen weiterzufahren. Auf der B 90 von Bad Lobenstein über Saaldorf, Frössen, Blintendorf erreichten wir bei Gefell die B 2. Auf dieser mit einigen Anstiegen gespickten Bundesstraße ging es bei einbrechender Dunkelheit und mit heller Beleuchtung weiter, an Hirschberg vorbei über Töpen nach Hof. Angekommen sind wir um 21:30 Uhr am Bahnhof. Außér der Bahnpolizei hatte in der Nähe kein Gasthaus o.ä. geöffnet . Mit dem Agilis kamen wir um 23:45 in Bayreuth am Bahnhof und mit gefahrenen 267 km an der Uni an. Das traditionelle Eisessen danach fiel daher aus und muß gelegentlich bei freundlicheren Temperaturen noch nachgeholt werden