Am vergangenen Wochenende fand die vierte Auflage des Oldenburger Marathons in der aktuelle Form statt. Mit Beate Mese, Katja Hornung und Claus Behrens waren drei Team Icehouse Triathleten mit dabei, für die der Lauf das Sportjahr 2014 beschließen sollte. Hier der Bericht von Claus Behrens.

Team Icehouse Running Team beim Marathon 2014 in Oldenburg.

Nachdem der Samstag entspannt eingeläutet wurde, konnten Mittags die Startnummern abgeholt werden. Danach ging es dann auf eine Streckenbesichtigung, die aber außer "flach" wenig Überraschendes offenbarte. Am Nachmittag stand dann noch ein Strandspaziergang am Jadebusen auf dem Programm, bevor der Abend beim guten Italiener ausklang.

Der Wettkampftag versprach schon beim morgendlichen Brötchenholen um 07:00 nichts Gutes. Denn bereits vor dem Morgengrauen waren die Temperaturen so hoch, daß das reine Laufdress ausreichte, um nicht zu frieren. Beim Start lagen dann die Temperaturen bei sonnigem und trockenem Wetter bei 20°C. Ideales Laufwetter sieht etwas anders aus. Um 10:00 wurden vom Oberbürgermeister drei Gruppen - 10km, HM & MA - mit der Starterpistole von der Leine gelassen. Auf den ersten 500m waren die ca. 3..000 Starter noch gemeinsam unterwegs, danach trennten sich die (Halb-)Marathonis von den "Sprintern" und begaben sich auf ihre Schleife durch die Stadt.

Die Strecke ist mit 6 Verpflegungsstationen reichlich bestückt. Ausdrücklich muß hervorgehoben werden, daß der Oldenburger Marathonverein auch dem Hobbyläufer die Möglichkeit gibt, vor Rennbeginn seine eigene Verpflegung abzugeben, die dann an den Verpflegungsstationen aufgenommen werden kann. So bietet sich die Möglichkeit, ohne Verpflegung in den Taschen auf im Training Bewährtes auch im Wettkampf zurückgreifen zu können. Bedauerlicherweise wird die Möglichkeit von kaum einem Athleten honoriert - wohl auch, weil es Einiges an logistischem (Eigen-)Aufwand erfordert.

Am Ende konnte Katja auch bei dieser Veranstaltung wieder einmal Platz 1 in ihrer AK auf dem Podium besetzen, gleichbedeutend mit Platz 10 in der Gesamtwertung der Damen. Auch Beate freute sich, nachdem es im Frühjahr krankheitsbedingt mit dem ersten Halben nicht klappte und sie auch diesmal wieder vorher 10 Tage krankheitsbedingt mit dem Training aussetzen mußte, über ihren ersten gelaufenen Halbmarathon. Claus, der nach Ende der Triathlonsaison die Hoffnung hegte, in kurzer Zeit den langen Kanten laufen zu können, mußte angesichts der hohen Temperaturen und der dann doch zu kurzen Vorbereitung einsehen, daß es für zwei Runden nicht langen würde. Obwohl er nicht umgemeldet hatte, freut er sich, mit einer akzeptablen Zeit trotzdem gelistet zu sein. Alle drei Ergebnisse sind beste Motivation für das Wintertraining und neue Ziele in der neuen Saison.