Bei der dritten Auflage des Skoda Velorace Dresden gingen trotz tropischer Temperaturen über 1.600 Teilnehmer bei den verschiedenen Jedermann-Distanzen ins Rennen an den Start und zehntausende Zuschauer verfolgten die Rennen entlang des 20,9 km Rundkurses durch die Dresdner Innenstadt.

Matthias Grünert und Christopher Schuberth beim SKODA Velorace 2015 in Dresden.

Für das Team Icehouse gingen Christopher Schuberth und Matthias Grünert über sechs Runden (insgesamt 105 km) an den Start.

Der flache aber mit Straßenbahnschienen, Kopfsteinpflaster und 180°-Kehren gespickte Kurs forderte von den Fahrern ständige Aufmerksamkeit und Konzentration. Wie zu erwarten, ging es nach dem neutralisierten Start sofort voll zur Sache. Bereits auf der zweiten Runde konnte sich eine Spitzengruppe mit neun Fahrern absetzen. Die Ausreißer konnten ihren Vorsprung kontinuierlich ausbauen, er Betrug auf der dritten Runde bereits 50 Sekunden.

Schuberth und Grünert hielten sich bis zu diesen Zeitpunkt im vorderen Teil des Hauptfeldes auf. Schuberth wurde Mitte der dritten Runde von einen Mitfahrer touchiert und kam zu Fall. Zum Glück blieb er unverletzt, aber das Hauptfeld war weg.

Gegen Ende der dritten Runde kam es zu einen schweren Sturz auf der recht engen Start/Ziel-Geraden in den mehrere Fahrer verwickelt wurden. Grünert verlor dadurch den Kontakt zum stark dezimierten Hauptfeld. Vergeblich versuchte er mit etwa sieben Mitfahrern in der vierten Runde den Anschluss wieder herzustellen. In der letzten Runde musste er dafür Tribut zollen und auch die verbliebenen vier Mitstreiter ziehen lassen. Auf seiner Solofahrt über die letzten 10 km gelang es ihm aber, weitere Verfolger auf Distanz zu halten.

Nach 02:30:54h erreichte Grünert als 102. das Ziel (AK Platz 40.) Schuberth fuhr trotz seines Sturzes auf einen sehr guten Platz 212. (AK Platz 38., Zeit 02:35:09h).

Die Spitzengruppe von sechs Fahrern machte den Sieg im Sprint unter sich aus. Es gewann Daniel Knyss (merkur-druck.com) in 02:20:16h vor Christian Müller (Bürstner – Dymo Cycling; +0:00,25) und Jörn Reuß (Rockefeller Cycling; +0:00,74).